Dashboards, die sich jeder Nutzer selbst baut

Klassische vorgefertigte Dashboards stoßen an Grenzen, sobald verschiedene Nutzergruppen unterschiedliche Perspektiven auf dieselben Daten benötigen. Anpassbare Dashboards lösen dieses Problem: Jeder Nutzer zieht die Widgets, die er braucht, per Drag-and-Drop in sein persönliches Layout, setzt eigene Filter und speichert mehrere Ansichten. Elasticbrains entwickelt diese Self-Service-Schicht direkt in Ihre bestehende Plattform - ohne externe BI-Tool-Abhängigkeit, ohne Medienbruch.

Anpassbares Dashboard mit Drag-and-Drop Widget-Builder

Abgrenzung zum Rest unseres Dashboard-Portfolios

Nicht jedes Dashboard-Projekt braucht dieselbe Lösung. Hier die klare Trennung:

Diese Seite: User-konfigurierbare Dashboards

Drag-and-Drop Widget-Builder, gespeicherte Layouts pro Nutzer, Self-Service-Filter. Nutzer bauen sich ihre Ansicht selbst zusammen.

Web-Portale und vorgefertigte Dashboards

Wenn Sie konkrete Use-Cases wie Kunden-Portale, Partner-Cockpits oder Operations-Dashboards mit festem Layout benötigen.

Zu vorgefertigten Web-Portalen und Dashboards
Business Intelligence

Wenn Sie eine ganzheitliche BI-Lösung mit ETL-Pipelines, Data Warehouse und explorativer Analyse benötigen.

Zur ganzheitlichen Business-Intelligence-Losung

Kernfunktionen des Dashboard Builders

Folgende Bausteine entwickeln wir je nach Anforderung:

  • Drag-and-Drop Widget-Builder

    Nutzer ziehen Widgets aus einer Bibliothek in ihr Grid-Layout. Größe, Position und Reihenfolge sind frei konfigurierbar. Kein Code, kein IT-Ticket.

  • Widget-Bibliothek

    Vorgefertigte Widget-Typen: KPI-Kacheln, Linien- und Balkendiagramme, Tabellen mit Sortierung, Filter-Dropdowns, Zeitreihen und Heatmaps. Eigene Widget-Typen nach Bedarf erweiterbar.

  • Layouts pro Nutzer speichern

    Jede Konfiguration wird pro Nutzer-Account persistiert. Mehrere benannte Layouts möglich, z. B. "Tagesübersicht", "Wochenreport", "Kampagnen-Monitoring".

  • Team-Sharing und Vorlagen

    Layouts können zwischen Team-Mitgliedern geteilt oder als Vorlage für neue Nutzer hinterlegt werden. Role-based Einschränkungen steuern, welche Widgets welche Nutzergruppe sehen darf.

  • Live-Daten via WebSocket

    Kritische KPIs aktualisieren sich in Echtzeit ohne Seiten-Reload. Für Operational-Dashboards, bei denen Verzögerung kritisch ist.

  • Theme und Branding

    Farben, Schriften und Logo-Placement folgen Ihrem Corporate Design oder dem Ihrer Endkunden bei White-Label-Szenarien.

Typische Einsatzszenarien

Anpassbare Dashboards sind besonders wertvoll, wenn verschiedene Nutzergruppen dieselbe Datenbasis unterschiedlich auswerten wollen:

SaaS-Kunden-Dashboards

Ihre B2B-Kunden sehen ihre eigenen Daten und konfigurieren die Ansicht nach ihren Workflows. Kein generisches Einheits-Dashboard mehr, das niemanden vollständig zufriedenstellt.

Interne Operations-Cockpits

Verschiedene Teams - Logistik, Sales, Customer Success - ziehen sich aus derselben Datenbasis genau die KPIs, die für ihren Alltag relevant sind.

Multi-Tenant-Reporting

In Plattformen mit mehreren Mandanten bekommt jeder Mandant ein eigenes Dashboard-Environment mit seinen Daten und eigenen Konfigurationsmöglichkeiten.

White-Label-Dashboards für Endkunden

Sie betreiben eine Plattform und möchten Ihren Endkunden ein gebrandetes Reporting-Tool anbieten. Das Dashboard trägt Ihr Logo oder das des Endkunden.

Technologie-Stack

Wir setzen auf erprobte Open-Source-Bibliotheken und integrieren den Dashboard Builder als Modul in Ihre bestehende Plattform:

Vue 3 / Reactgridstack.jsreact-grid-layoutApache EChartsD3.jsChart.jsREST / GraphQL APIsWebSocketTypeScriptNode.jsPostgreSQL / MongoDBRedis (Live-Caching)

Wie wir vorgehen

  1. Workshop: Nutzergruppen und Datenquellen: Wir analysieren, welche Nutzergruppen welche Daten sehen müssen und welche Freiheitsgrade sinnvoll sind. Zu viel Flexibilität überfordert, zu wenig frustriert.
  2. Widget-Konzept: Wir definieren die initiale Widget-Bibliothek: Welche Diagrammtypen, welche Filter, welche Kennzahlen. Das Konzept bestimmt den Entwicklungsaufwand.
  3. Grid-Layout und State-Management: Implementierung der Drag-and-Drop-Infrastruktur und des Persistenz-Layers, der Nutzer-Layouts sicher speichert und lädt.
  4. Daten-Anbindung: Jedes Widget bekommt seinen Daten-Endpunkt. REST- oder GraphQL-APIs liefern die Rohdaten, WebSocket-Verbindungen sorgen für Live-Updates wo nötig.
  5. Sharing und Berechtigungen: Implementierung der Sharing-Logik und Role-based Access Controls: Wer darf welche Widgets sehen, welche Layouts teilen, welche Vorlagen erstellen?
  6. Performance-Optimierung: Dashboards mit vielen Widgets und Live-Daten brauchen sorgfältiges Request-Batching, Caching und virtuelle Listen, damit die Performance stimmt.
  7. Integration und Go-Live: Der Dashboard Builder wird als Modul in Ihre bestehende Plattform integriert. Dokumentation und Übergabe an Ihr Team.

Häufige Fragen

Brauchen wir ein separates BI-Tool wie Tableau oder Power BI?

Nicht zwingend. Wenn der Kern Ihrer Anforderung darin besteht, dass Nutzer ihre Datensicht selbst konfigurieren - innerhalb Ihrer Plattform, mit Ihren Daten - dann ist ein eingebetteter Custom Dashboard Builder oft die bessere Wahl. Externe BI-Tools bringen Lizenzkosten, Medienbrüche und begrenzte Integrationsmöglichkeiten mit sich. Für komplexe explorative Analysen und Ad-hoc-Abfragen über große Datenmengen hingegen kann ein dediziertes BI-Tool sinnvoller sein. Wir helfen bei der Entscheidung.

Wie komplex ist die Anbindung unserer bestehenden Datenquellen?

Das hängt davon ab, ob Ihre Daten bereits über eine API zugänglich sind. Wenn ja, ist die Anbindung meist überschaubar: Wir definieren die Endpunkte pro Widget-Typ und implementieren das Caching. Wenn die Daten noch aus verschiedenen Quellen konsolidiert werden müssen, planen wir einen entsprechenden Aggregations-Layer ein.

Können Nutzer auch eigene Berechnungen oder Formeln eingeben?

Das ist möglich, erfordert aber einen dedizierten "Formel-Editor" als eigenes Widget oder eine Konfigurationsebene. Wir setzen das um, wenn der Bedarf besteht - im Rahmen des Widget-Konzepts wird genau definiert, welche Freiheitsgrade sinnvoll sind und welche den Pflegeaufwand unverhältnismäßig erhöhen würden.

Wie sieht es mit mobiler Nutzung aus?

Grid-basierte Drag-and-Drop-Layouts funktionieren auf Desktop am besten. Für mobile Endgeräte implementieren wir responsive Fallback-Layouts, die die gespeicherten Widgets in einer einspaltige Ansicht darstellen. Vollständige Drag-and-Drop-Konfiguration auf Touch-Geräten ist technisch möglich, aber in der Praxis selten gewünscht.

Kann der Dashboard Builder auch White-Label für unsere Kunden aussehen?

Ja. Das Theming-System erlaubt vollständige Anpassung von Farben, Schriften, Logo und Komponentenstil. Bei Multi-Tenant-Setups kann jeder Mandant sein eigenes Branding hinterlegen, das dynamisch beim Laden angewendet wird.

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